Unreine Haut durch Übersäuerung – so lässt sich das Problem bekämpfen

01.09.2014 00:00

Unreine Haut und Akne sind häufig die Folge von Übersäuerung.

Übersäuerung entsteht meist durch eine falsche Ernährung, viel Stress, wenig Schlaf und den übermäßigen Genuss von Nikotin und Alkohol. Einen weiteren Beitrag leisten pH-saure Produkte bei die Hautpflege. Derartige Pflegemittel sorgen dafür, dass die Hautporen verschlossen, ja oftmals regelrecht „zugekleistert“ werden.

Säure-Basen-Ratgeber

Die Folge ist, dass sich Abfallstoffe in der Haut ansammeln, weil sie nicht nach außen abtransportiert werden können. Übersäuerung lässt sich durch die richtige Ernährungsweise, eine gesundheitsbewusste Lebensführung und den Einsatz möglichst basischer, zumindest jedoch pH-neutraler Pflegemittel verhindern. Hintergrundinformationen zu diesem Gesundheitsthema bieten auch Webseiten wie www.saeure-basen-ratgeber.de, die darstellen, weshalb eine ausgeglichene Säure-Basen-Bilanz im Körper so essentiell auch für das Hautbild ist.

So entsteht Übersäuerung

Bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln im Körper entstehen Stoffwechselprodukte, die den Säure-Basen-Haushalt beeinflussen. So genannte säurebildende Lebensmittel sorgen dabei dafür, dass Säuren gebildet werden, was den pH-Wert im Körper in ein saures Milieu fallen lässt. Die Folge der langfristig daraus entstehenden so genannten milden Übersäuerung können neben unreiner Haut unter anderem auch Konzentrationsschwäche, Antriebslosigkeit und Immunschwäche sein. Um dies zu vermeiden, sollte nach Expertenangaben vor allem die Ernährung umgestellt werden: Idealerweise sollten täglich zu 80 Prozent basenbildende Nahrungsmittel auf dem Speiseplan stehen und nur 20 Prozent Säurebildner. Da die meisten modernen Lebensmittel jedoch säurebildende Effekte haben, ist eine gegen Übersäuerung ausgerichtete gesundheitsbewusste Ernährungsweise gar nicht so einfach.

Die richtige Ernährung gegen Übersäuerung

Basenbildende Lebensmittel Obst und Gemüse

Die gute Nachricht, vor allem für Vegetarier und Veganer, lautet: Pflanzliche Nahrungsmittel sind zum überwiegenden Teil Basenbildner, gehören also in die Gruppe, die mit Blick auf den Säure-Basen-Haushalt bevorzugt auf dem Teller landen sollte. Dazu zählen sämtliche Obst- und alle Salate und Gemüsesorten bis auf Spargel, Rosenkohl und Artischocken. Auch Pilze sind Basenbildner, ebenso wie Sprossen, Mandeln, Walnüsse und die liebste Beilage der Deutschen: Kartoffeln.

Dem entgegen stehen jedoch die säurebildenden Lebensmittel. Neben den ohnehin als ungesund geltenden Mahlzeiten aus dem Bereich Fast Food und Fertiggerichte betrifft dies auch sämtliche Getreide-, Fleisch-, Fisch- und Eiprodukte, ebenso wie nahezu alle Milchprodukte bis auf Butterschmalz und Rohmilch. Auch Hirse, Hülsenfrüchte und Sojabohnen sind Säurebildner.

Um sich optimal vor Übersäuerung, fachsprachlich auch Azidose genannt, zu schützen, sollte also zu jeder Mahlzeit reichlich Obst oder Gemüse aufgetischt werden, Fleisch und Fisch jedoch selten auf den Teller gelangen und auf Fast Food möglichst ganz verzichtet werden.

Unreine Haut kann die Folge von Übersäuerung des Organismus sein. Gegen diese Form der Akne lässt sich mit bevorzugt aus sogenannten Basenbildnern bestehender Ernährung in Kombination mit pH-neutralen und pH-basischen Pflegeprodukten effizient etwas tun. Auf dem Speiseplan sollten deshalb vor allem Obst und Gemüse stehen.

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